Vielleicht beginnt es ganz klein.
Ein Mädchen, das sich traut, vor anderen zu sprechen.
Das zum ersten Mal „Nein“ sagt.
Das über etwas spricht, über das bisher geschwiegen wurde.
Das seine Eltern davon überzeugt, näher an der Schule wohnen zu dürfen, weil der tägliche Schulweg zu gefährlich ist.
Und dann passiert etwas Entscheidendes:
Das Mädchen Empowerment Training schafft sichere Räume zur Information über Rechte und Möglichkeiten – aber auch zum Austausch persönlicher Erfahrungen und Erschwernisse. So können Mädchen beginnen, für sich und ihre Sicherheit einzustehen, sich gegenseitig zu unterstützen und Veränderungen an ihren Schulen einzufordern.
Im Dialog und durch Zusammenhalt der Mädchen wurde die abwertende Bestrafung für Mädchen, wie ein Frosch durch die Klasse zu gehen, abgeschafft.
🔥Mädchen und Buben nehmen gleichberechtigt am Schulsport teil.
🔥Mädchen organisieren sich für sichere Schulwege.
🔥Wenn Männer sie auflauern, gibt es eine Meldestelle, die der Sache auch nachgeht (was entscheidend ist)
🔥Und sie sprechen über das, was sie beschäftigt – offen, mutig und miteinander.
Das ist Empowerment.
Nicht jemand, der für Mädchen entscheidet, was gut für sie ist.
Sondern die Möglichkeit, selbst zu erkennen, was man braucht – und den Mut zu entwickeln, dafür (gemeinsam) einzustehen.
Am Weltmädchentag denken wir deshalb an all die Mädchen, deren Zukunft noch vor ihnen liegt.
Was möglich wird, wenn ein Mädchen an sich selbst glauben kann, ist größer, als wir heute wissen.