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Dämme und Regenauffangbecken

Aktuell wird am Bau eines sogenannten Charko - Damms (Wasserreservoir) im Dorf Kinyamwenda gearbeitet. Man schüttet dazu einen Erdwall auf, um das abfließende Wasser eines leicht geneigten Hanges zu fassen. Dadurch entsteht ein See in der Regenzeit, der genügend Wasser fasst, um die Trockenperiode zu überbrücken. Bisher musste Wasser vom Nachbardorf  nach Kinyamwenda gebracht werden. Dies wurde entweder mit Ochsenkarren (gegen Bezahlung) bewerkstelligt oder am Kopf von Frauen und Mädchen. Insofern hat diese Maßnahme auch einen wichtigen Effekt auf die Arbeitsreduktion von Frauen und Mädchen.

Die Region Singida ist gekennzeichnet durch geringe Regenfälle, die eine lukrative Landwirtschaft unmöglich machen. Durch das Auffangen von Regenwasser durch Dämme soll auch während der Trockenzeit ausreichend Wasser vorhanden sein. Je nach Dauer der Trockenzeit bzw. Größe der Dämme und Becken ist die Dauer des vorhandenen Wassers in den Becken abhängig. Ziel ist es, den Menschen ganzjährig den Zugang zu Wasser zu sichern, ohne dabei lange Wegstrecken zurücklegen zu müssen, um Wasserlöcher aufzusuchen. Dadurch soll die Landwirtschaft intensiviert werden, damit die Menschen durch Verkauf am Markt am Wirtschaftsleben teilnehmen können.


Gleichzeitig soll damit der Umwelt geholfen werden. Durch Bepflanzungen und Schutz des Grundwassers soll die Erosion eingedämmt und das Land wieder fruchtbar gemacht werden.

 

Regenwassertank