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Gesundheitsprojekte

Mehr als 10 Krankenstationen konnten bis jetzt im ländlichen Raum von Singida gebaut und eingerichtet werden. Diese werden von staatlich finanziertem Fachpersonal betreut.
Regelmäßige Impfaktionen und Medikamentenausgaben tragen viel zur Gesundheit der Bevölkerung bei.
In den Krankenstationen werden unter anderem Schwangerschafts- und Geburtenhilfe und Aufklärung bzw. Hilfe zur Geburtenregelung angeboten.

Seminare im Bereich Hygiene, Schutz vor Malaria und HIV/AIDS stärken das Bewusstsein und die Eigenverantwortung bei der Prävention von Krankheiten.
 Ziel ist es, den Zugang zu medizinischer Betreuung zu erleichtern. Dazu ist es notwendig, im Umkreis von maximal 20 km die nächste Krankenstation zu erreichen.

Ein wesentlicher Faktor zur Verbesserung hygienischer Verhältnisse ist das Vorhandensein von genügend sauberem Trinkwasser. Dazu wurde jede neue Gesundheitsstation mit einem Wassertank ausgestattet. Dieser füllt sich in der Regenzeit und bietet Vorrat für die lange Trockenzeit.
 Durch all diese Maßnahmen konnten in den letzten Jahren große Fortschritte im Gesundheitsbereich erzielt werden.

Mutter-Kindberatung im Gesundheitszentrum

Weiterbildung von Krankenschwestern

Seit zwei Jahren wird eine weiterführende Qualifizierung von Gesundheitspersonal im Rahmen des Gesundheitsprogramms finanziert. Von den sechs derzeit ausge­bildeten Krankenschwestern und medizinisch-technischen Assistentinnen konnten wir im September 2014 vier zu einem Gespräch in Singida treffen. Drei von ihnen sind am Weg um ein Medical Laboratory Diploma abzuschließen (insgesamt ein 3-jähriges Programm),  eine der Frauen schließt im September ein Diploma in Nursing/ Krankenpflege (einjährig) ab.

Das staatliche Ausbildungssystem gibt eine Grundlage, jedoch für die praktische Arbeit in den Gesundheitsstationen fehlt es vor allem in den ländlichen Regionen an qualifiziertem Personal. Die von uns unterstützten Frauen kehren nach ihrer Ausbildung wieder an ihren Standort zurück.

Durch die Unterstützung wird es den Frauen ermöglicht die Ausbildungsgebühren und Aufenthaltskosten zu decken, da die Institute  sich in anderen Städten (z.B. Dodoma, Iringa) befinden.

Auch Sie haben die Möglichkeit eine Frau für ein Jahr oder für die gesamte Dauer der Ausbildung zu unterstützen. Pro Frau fallen reine Ausbildungskosten von Euro 500 plus Aufenthaltskosten von Euro 450 an. Bei Interesse stellen wir gerne ausführliche Informationen zur Verfügung.

Vordere Reihe, 5 der Krankenschwestern aus dem aktuellen Ausbildungsprogram