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Ausbildung ist auch in Tansania der entscheidende Schritt zur weiteren Entwicklung. Allerdings ist die Analphabeten Rate in letzter Zeit wieder gestiegen. Hauptgründe für Ausfälle bzw. Nichteinschulungen in der Region Singida sind zu wenig Schulraum, zu wenig Einrichtungs- und Lehrmaterial und zu weite Schulwege. Oft sitzen über 400 Kinder in drei Klassenräumen, es fehlt an Bleistiften, Papier, Büchern und Möbeln. Bei Mädchen sind oft  Heirat, Schwangerschaft und häusliche Pflichten Grund für das Fernbleiben von der Schule.


Bildung war seit Beginn einer der großen Schwerpunkte der Städtepartnerschaft. Zahlreiche Schulen wurden vor allem in entlegenen Dörfern gebaut bzw. renoviert und ausgestattet. Ziel ist es, alle schulpflichtigen Kinder zu erfassen und einzuschulen, genügend Klassenzimmer mit Einrichtung und Toiletten verfügbar zu machen. Für die Lehrer, die auf Grund der weiten Entfernungen oft bei den Schulen wohnen müssen sollen genügend Wohnhäuser und Anbauflächen zur Verfügung zu stellen.
Durch Schulungen von Lehrer und Lehrerinnen soll die Qualität des Unterrichts und das Engagement des Lehrpersonals verbessert werden.

Einzigartig ist der Bau der ersten nicht kirchlichen Gehörlosenschule in Kititimo, einem kleinen Dorf vier Kilometer außerhalb der Stadt Singida. In den letzten Jahren wurde hier die Erweiterung für den Internatsbetrieb unterstützt.